Der Main Draw beim letzten Turnier der laufenden World-Tour Saison war für die Beachvolleyball-Staatsmeister Xandi Huber & Robin Seidl zum Greifen nahe. Nach einem Sieg gegen Lord/Miedzybrodzki (GBR) lagen sie im entscheidenden Spiel um den Einzug in den Hauptbewerb gegen die favorisierten Franzosen Ces/Ces im dritten Satz schon mit 5:0 in Führung. Leider kippte das Spiel noch und die zwei Kärntner standen am Ende mit leeren Händen da. So wurde das FIVB-Open in Agadir (Marokko) für die beiden zu einem etwas unglücklichen Abschluss einer sensationellen Saison.

Eine nahezu perfekte Saison hätte für Xandi Huber & Robin Seidl in Marokko beim letzten FIVB-Open 2011 mit einem guten Ergebnis zu Ende gehen sollen. Ziel war es die Qualifikation zu überstehen und im Hauptbewerb vielleicht für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Im ersten Spiel gegen die Briten Lord/Miedzybrodzki, die sie heuer beim Open in Prag schon klar besiegen konnten, ließen sie nichts anbrennen und siegten mit 2:0 (19, 18). In der letzten Runde der Quali warteten dann die Ces-Brüder aus Frankreich. Vorigen Sommer mussten sich die Kärntner dem Brüderpaar in Gstaad noch relativ klar geschlagen geben. Diesmal entwickelte sich ein enger Kampf um das Ticket für den Main Draw. Erst im dritten Satz verließ die Staatsmeister das Glück und sie zogen am Ende knapp mit 1:2 (20, -13, -12) den Kürzeren!

Die Niederlage gegen die starken Franzosen darf sicherlich passieren. Robin ärgert aber vor allem wie sie zu Stande gekommen ist: „Einen bereits verloren geglaubten ersten Satz haben wir gedreht. Diesen Schwung konnten wir überhaupt nicht in den zweiten Durchgang mitnehmen, in dem ich einen katastrophalen Start erwischte. Im Entscheidungssatz gelang uns dann zu Beginn alles und wir erspielten uns eine 5:0 Führung. In der Folge kippte das Spiel aber leider völlig und wir schafften es nicht mehr zurück in die Partie zu finden. Schade. Wir waren so knapp dran.“

Bei Xandi war die Enttäuschung natürlich auch riesengroß: „Wir hatten alle Chancen. Irgendwie müssen wir es in Zukunft schaffen solche Spiele zu gewinnen. Ich hätte so gerne hier im Hauptbewerb mitgespielt, wir hätten es uns auch verdient gehabt. So sind wir leider ein oder zwei Tage zu früh in den Urlaub entlassen worden. Jetzt genießen wir die letzten Tage im warmen Süden, obwohl wir uns beide auch schon sehr auf zu Hause freuen. Trotz der Enttäuschung, die im Moment noch tief sitzt, können wir auf eine geniale Saison zurückblicken.“

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